Reisen nach Madagaskar – kleine Gruppen & individuell

Klima 

In Madagaskar herrscht größtenteils tropisches Klima, es kann jedoch in drei weitere Klimazonen unterteilt werden. Es gibt die heiße und regenreiche Zeit von November bis April und die warme und trockene Zeit von Mai bis Oktober. An der Ostküste Madagaskars herrscht ein tropisches Regenwaldklima, welches durch ständig hohe Luftfeuchtigkeit bestimmt wird. Ein tropischer Wirbelsturm (Zyklon) erreicht die Ostküste ein- bis zweimal jährlich, meist im Januar, Februar und März, und es kommt zu einer Jahresdurchschnittstemperatur von ca. 28°C. An Madagaskars Nord- und Westküste dominiert ein tropisches Savannenklima, wodurch eine Trocken- und Regenzeit entsteht. Die Durchschnittstemperatur für die Nord- und Westküste liegt bei etwa 26°C, die Regenzeit geht von November bis April und die Trockenzeit von Mai bis Oktober. Im zentralen Hochland herrscht ein warm-gemäßigtes Klima. Im Südwinter ist es trocken und kühl mit Temperaturen von 20°C und im Südsommer steigen die Temperaturen und es bleibt auch nachts warm. In Madagaskars Südwesten ist es das ganze Jahr über trocken und heiß mit einem Temperaturdurchschnitt von 28°C. 

Empfehlenswert für eine Reise in das Hochland Madagaskars sind die Monate Februar bis April sowie Oktober/November, da das Wetter eher warm und beständig ist. Die Küstenregionen sollten eher im europäischen Sommer (Südwinter) besucht werden, da es angenehm warm ist und eher weniger regnet. Eine Reise an die Ostküste sollte man im Südsommer nicht machen. Der Westen und Süden Madagaskars kann auch während der Regenzeit besucht werden, da die Regionen trotz der Regenzeit relativ trocken sind. Wenn man alle Gebiete Madagaskars sehen möchte, sind die Monate April/Mai und September/Oktober am besten geeignet.  

Kriminalität 

Besonders in der Hauptstadt Antananarivo können Taschendiebstähle oder bewaffnete Raubüberfälle vorkommen. Auch wenn Sie eine Individualreise durch das Land planen, raten wir zu erhöhter Vorsicht. Am Abend und in der Dunkelheit sollten Sie nicht zu Fuß oder alleine unterwegs. Bei Taxis, empfehlen wir nur Einzeltaxis zu benutzen – besonders am Abend. Passen Sie auch im Hotel auf Ihre Wertsachen sowie Reisedokumente auf. Sie sollten Ihren Reisepass immer bei sich tragen, da eine beglaubigte Kopie nicht ausreicht. 

Naturkatastrophen 

Zwischen Dezember und April wird Madagaskar regelmäßig Opfer von zum Teil schweren tropischen Wirbelstürmen, wie Zyklonen. Die schweren Unwetter können auch zu Erdrutschen und Überschwemmungen führen.  

Geldwechsel 

In Madagaskar ist die Landeswährung und somit das offizielle Zahlungsmittel der Ariary (MAG). In Antananarivo und den anderen großen Städten könne Sie Bargeld wie z.B. Euro oder Dollar bei Banken und Wechselstuben in die Landeswährung wechseln. Meistens haben die Banken einen Geldautomaten, an denen mit Kreditkarten wie Visa, vereinzelt auch Master und Maestro Geld abgehoben werden kann. Kreditkarten werden aber auch in größeren Hotels, Restaurants, Geschäften, Reisebüros, Fluggesellschaften und Supermärkte akzeptiert.  

Einkaufen 

Es ist verboten Edelmetalle und bestimmte Edel- und Halbedelsteine, Versteinerungen und Fossilien ohne entsprechende Begleitpapiere auszuführen. Des Weiteren ist die Ausfuhr von einheimischen Tier- und Pflanzenarten streng untersagt. Touristen dürfen bis zu 1 kg Schmuck ausführen. Jedoch müssen Sie ein Nachweis über den Tausch von Devisen mindestens im Wert des Schmucks oder Kaufquittungen vorweisen. 

Besondere strafrechtliche Vorschrift 

In Madagaskar ist er verboten militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen zu fotografieren. 

Adapter 

In Madagaskar werden Stecker und Steckdosen der Typen C, D, E, J und K verwendet. Dafür benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher teilweise einen Reisestecker-Adapter, wenn sie ihre elektronischen Geräte in Madagaskar nutzen möchten. Die Netzspannung in Madagaskar beträgt 127 V oder 220 V bei einer Frequenz von 50 Hz. Diejenigen Elektrogeräte, die Sie daheim verwenden, können Sie teilweise auch in Madagaskar benutzen, da die Netzspannung (220 V) mit der in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 230 V beinahe identisch ist. Diese Toleranz wird von den Herstellern von elektrischen Geräten einkalkuliert.